Option Ost: Von Grapevine nach Chicago (Teil 2)

Von Romy - USA TRAVEL am

Es geht weiter mit dem zweiten Teil der Route 66 mit Grapevine als Startrampe. Du bevorzugst historische Kleinstädte, Musikgeschichte und das klassische Amerika Abenteuer? Dann empfiehlt sich die Route Richtung Osten von Grapevine aus. Das ist vielleicht unser letzter Teil der Reihe, aber es kann euer erstes Abenteuer werden!

Tag 1: Texas und Oklahoma

Von Grapevine aus fährst du zunächst nordwärts nach Oklahoma. Die Landschaft wird weiter, die Orte kleiner und das Fahrgefühl entspannter.
Nach rund 480 Kilometern erreichst du Oklahoma City. Hier treffen Cowboykultur, moderne Stadtviertel und Route-66-Geschichte aufeinander. Der perfekte Ort für den ersten Abend deines Roadtrips.

Tag 2 und 3: Tulsa und Springfield

Die nächste Station ist Tulsa, eine der spannendsten Städte entlang der Route 66. Art-déco-Gebäude, Musikgeschichte und kulturelle Highlights wie das Woody Guthrie Center oder das Bob Dylan Center machen die Stadt zu einem lohnenden Zwischenstopp.
Hinter der Grenze zu Missouri wird die Landschaft zunehmend grüner. In Springfield erwarten dich zahlreiche Sehenswürdigkeiten rund um die Route 66, darunter das Route 66 Car Museum, der Route 66 Motorheads Bar & Grill sowie zahlreiche historische Motels.

Tag 4: Weiter nach St. Louis

Da die Strecke heute mit knapp 180 Kilometern vergleichsweise kurz ausfällt, bleibt noch genügend Zeit für weitere Erkundungen in Springfield.
Unterwegs begegnen dir restaurierte Tankstellen, nostalgische Diners und historische Brücken wie die berühmte Chain of Rocks Bridge. In St. Louis angekommen, begrüßt dich bereits aus der Ferne der imposante Gateway Arch.
Weitere Highlights sind die Cathedral Basilica of St. Louis, der beliebte Forest Park, das Museum of Transportation sowie die beeindruckenden Cahokia Mounds, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Tag 5 und 6: Das große Finale in Chicago

Die letzte Etappe gilt als einer der ikonischsten Streckenabschnitte der gesamten Route 66. In den kleinen Orten von Illinois scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Historische Gerichtsgebäude, restaurierte Main Streets, klassische Diners und leuchtende Neonreklamen versprühen nostalgischen Charme.
Am Ende wartet die Millionenmetropole Chicago. Architektur von Weltrang, legendäre Blues- und Jazzclubs, die berühmte Deep-Dish Pizza und eine vielseitige Kulturszene bilden einen eindrucksvollen Kontrast zu den beschaulichen Kleinstädten der vergangenen Tage.
Natürlich darf auch ein Foto am offiziellen Route-66-Endpunkt im Grant Park nicht fehlen.

Fazit: Route 66 flexibel erleben

Du musst nicht die komplette Route 66 fahren, um den Mythos der Mother Road zu erleben. Grapevine bietet den perfekten Einstieg für alle, die auf begrenzte Zeit nicht auf große Roadtrip-Momente verzichten möchten.
Ob Richtung Pazifik mit Wüsten, Nationalparks und dem Santa Monica Pier oder gen Osten durch historische Städte bis nach Chicago: Beide Routen vereinen das, was eine USA-Reise so besonders macht. Authentische Begegnungen, beeindruckende Landschaften und jede Menge Americana warten darauf, von dir entdeckt zu werden.

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