Kevin in New York Tag 2 – Central Park, 5th Avenue und die beste Toilette der Welt

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Ohne Probleme mit Jetlag wurde Ich um 8 Uhr wach und habe erst mal das Gym besucht. Nach der Dusche habe Ich im hoteleigenen Restaurant gefrühstückt. Für ca. 10 Dollar bekommt man hier einen relativ ordentlichen Kaffee und ein sehr gutes Omelette. Bestellt das „The Famiglia“, welches aus drei Eiern, Mozzarella, Frühlingszwiebeln und Schinken besteht und mit Bratkartoffeln und Toast kommt (typisch amerikanisch).

Central Park

Vom Hotel zur Bahnstation braucht man knappe 10 Minuten zu Fuß und mit der 7 in die Stadt (5th Avenue) ca. 15. Dort angekommen bin Ich erst mal über den kleinen aber irgendwie coolen Bryant Park spaziert und dann über die 5th Avenue hoch zum Central Park. Die 5th ist vollgestopft mit allen möglichen Flagship Stores, von Ambercrombie & Fitch über Apple bis hin zu Armani mit eigenem Armani Restaurant. Aber auch Saks 5th Avenue oder Goodman Bergdorf bieten alles, was die Geldbörse hergibt.

BTW: in New York Bilder von Hochhäusern zu machen ist in etwa so, wie in der Wüste Bilder vom Sand zu machen. Deswegen hab Ich’s auf ein Minimum reduziert.

Aber zuerst zum Central Park. Wie schon im ersten Artikel beschrieben, bin Ich ins Time Warner Center am Columbus Circle gegangen. Dort findet man in der unteren Etage den Whole Foods Market. Wow. Selten habe Ich den Kontrast zwischen McDonalds und Feinkostladen so stark erlebt wie im Time Warner Center. Es lohnt sich wirklich in diesen Whole Foods Market zu gehen: von Obst & Gemüse, über Sushi, Schokolade, bis hin zu Fleisch, Getränke aller Art, vielen Biersorten u.v.m. findet man hier einfach alles in guter Qualität. Für ein richtige Picknick hat’s leider nicht gereicht, das Omelette war einfach zu viel. Deswegen wurde es dann nur eine Packung Wassermelone, Himbeeren und eine Flasche Wasser. 10 Dollar. Dankeschön.

Der Central Park ist direkt gegenüber. „Die Grüne Lunge New York’s“ ist wirklich nicht übertrieben. Hier wurden Taxis durch Radfahrer und Fußgänger durch Jogger ersetzt. Der Central Park ist nicht nur landschaftlich schön, sondern auch ruhig und voller Tiere. Auch viele Familien sind dort unterwegs und genießen das Wochenende. Der perfekte Ort, um sich ein bisschen zu entspannen und die ganze Hektik mal zu vergessen. Überall findet man Parkbanken zum hinsetzen, oder man legt sich einfach ins Gras. Zum Glück war auch das Wetter gut: 25 Grad und Sonne. Danke New York.

5th Avenue

Anschließend bin Ich dann über die 5th spaziert und habe ein paar Läden besucht. Saks 5th Avenue kann man sich ruhig ansehen, auch wenn die Geldbörse nicht groß genug ist. Ansonsten lohnt es sich auch ein bisschen über die 4th oder 6th zu gehen. Da finden sich teilweise auch tolle Geschäfte. Die 5th bin Ich dann runtergelaufen bis zur 42nd Street, die von der 5th in East und West geteilt wird. Dann runter zum Time’s Square und schnell die Tickets für die Bus- und Schiffstour am Mittwoch abgeholt.

Die Menschen in New York sind übrigens entgegen dem Vorurteil sehr freundlich, sowohl in den Stores als auch am Ticket Counter. Man kann überall nach dem Weg fragen, nur bei Cops hab Ich mich nicht getraut. In jedem Starbucks gibt es kostenloses Internet und fast an jeder Ecke gibt es einen Starbucks.

Buddakan & Boom Boom Room

Gegen Abend bin Ich dann in den Meatpacking District gefahren, um im Buddakan essen zu gehen. Wow. Das Restaurant ist echt klasse. Okay, günstig sind die Preise nicht, dafür stimmt die Qualität. Die Einrichtung ist stark asiatisch geprägt, ähnlich wie das Essen.

Als Vorspeise hatte Ich Tuna Tartar Rolls. Wer auf Tartars steht muss die unbedingt probieren! Dazu hatte Ich einen Cocktail namens „Haze“, den man auch um jeden Preis probieren muss! Zutaten: Gin, Lichee Saft und Liquör. Als Hauptgang habe Ich mir dann Smoked Alaskan und Mushroom Salad bestellt. Ein absolutes Highlight. Zum Nachtisch gabs dann einen Peach Cake mit Creme Brulete. Wenn Ihr die Chance habt dahinzugehen – do it!

Da ich ein bisschen früher dran war, als geplant, habe Ich mich noch auf einen Drink an die Bar gesetzt. Da Ich so früh noch nicht im Boom Boom Room aufkreuzen wollte, habe Ich die Barkeeperin gefragt, ob es in der Nähe irgendwo ein Rooftop oder eine gute Bar gibt.

Ihr Tipp war ein Jackpot: STK (http://www.stkhouse.com/). Also bin Ich die paar Meter rüber gelaufen.  Am Eingang der obligatorische ID-Check und ab in den Fahrstuhl. Wenn sich dann die Fahrstuhltür öffnet, ist man erst mal baff: Vor einem liegt eine super coole Rooftop Bar mit DJ, guten Drinks und gemütlichen Sitzen. Von hier aus hat man auch eine super Aussicht auf das Standard Hotel, in dem der Boom Boom Room ist. Wenn Ihr in der Nähe seid geht rein, genießt die Atmosphäre und tanzt.

Nachdem Ich mich also eine Weile im STK aufgehalten habe, wollte Ich endlich versuchen in den Boom Boom Room zu kommen, der ja eigenlich nur für Residents des Hotels ist. Ich bin also rein in die gelbe Tür (Eingang zum Hotel), links abgebogen und zufällig genau richtig zu den Aufzügen gegangen. Mein Glück war, dass ich mit einer Gruppe von Leuten gefahren bin, so bin Ich nicht aufgefallen. Im 18 Stock angekommen geht man fast schon automatisch rein in die Bar und die hat’s in sich. Der Ausblick ist gewaltig. Cocktails gibt’s ab 20 Euro. Und vergesst nicht auf die Toilette zu gehen, noch nie hat man seine Cocktails mit so einem Ausblick wieder abgegeben. Schaut euch die Bilder an, dann wisst Ihr was Ich meine.

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