Kevin in New York Tag 1 – Going to New York – die Anreise und der erste Abend

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Samstag, 6:30. In der Nacht vor einem Urlaub schläft man ja meistens mäßig bis kaum. Oft geht man den Ablauf der Reise noch einmal durch, malt sich eventuelle Horrorszenarien aus und bringt sich somit um den halben Schlaf. Also wache ich in der Nacht von Freitag auf Samstag circa 5 Mal auf und bemerke erst im Badezimmer, dass Ich eigentlich noch weiterschlafen kann. Um halb 7 klingelt dann endlich der Wecker und der große Tag kann losgehen.

Hamburg – Berlin

Die Reise nach Berlin Tegel ist absolut unproblematisch mit der App der Deutschen Bahn. Yes I said it! Einfach den Ort der Abreise und der Ankunft angeben und schon spuckt sie die Route von Tür zu Tür (inklusive Bus und Fußwege mit Maps), Reisedauer, Abfahrtszeiten, etc. aus. wirklich angenehm.

Mumford & Sons, Charlie Winston und Radical Face begleiten mich also während der dreistündigen Fahrt nach Berlin und sorgen für die Begleitmusik zur Reise, weeste? Die Vorfreude steigt. Sowohl die Bahn nach Berlin, also auch die U-Bahn zur Bushaltestelle sind geprägt von den 70/80ern. Überzeugt euch selbst ;-).

Gegen 11 Uhr komme Ich also am Flughafen an, 2 Stunden vor Abflug. Da mich der Bus direkt vor der Flughafeneingang absetzt, finde Ich den Terminal für USA Flüge von Airberlin ohne Probleme. Nach einer halben Stunde habe Ich meinen Koffer aufgegeben und mein Ticket in der Hand. Nach einem angenehmen Aufenthalt am Gate boarde Ich gegen halb 1 und bin um viertel nach in der Luft.

Ich hatte das Glück mit dem neuen Airbus A330 zu fliegen. Darin hat man nicht nur gefühlt mehr Beinfreiheit, sondern kann auch das neue Entertainment-System von Airberlin genießen. Ich schreibe bewusst „genießen“, denn dieses Ding hat echt was drauf. Per Touch Screen stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: Filme, TV, Musik und Spiele. Außerdem kann man sich jederzeit die Position des Flugzeug und weitere Flugdaten, wie z.B. Höhe, Geschwindigkeit, etc. anzeigen lassen.

So kann Ich selbst bestimmen, wann Ich was sehen möchte. Zur Auswahl stehende Serien waren auf meinem Flug zum Beispiel komplette Staffeln von Entourage oder Grey’s Anatomy, für Kinder gibt es diverse Cartoons. Auch Musikvideos und tolle Dokumentationen über Destinations, die Airberlin anfliegt, sind dabei. Mein Serienhighlight aber waren zwei Staffeln How I met your mother.Großartig, Airberlin!

Der Musikbereich deckt alles von aktuellen Charthits, Chill out, Jazz oder sogar Audiobüchern ab. Ganz groß finde Ich auch die Filmauswahl: Mission Impossible – Ghost Protocoll, Sherlock Holmes 2, The Artist, oder Hangover 2 sind nur wenige der anschaubaren Filme (ganz abgesehen von Klassiker, wie Forrest Gump oder Ocean’s Eleven).

Der Flug verlief problemlos und ohne Turbulenzen, bei einer Flugzeit von 7:50 Stunden.

New York City

Ich lande um halb vier, brauche aber leider fast eine Stunde um durch die Passport Control zu kommen, trotz amerikanischem Pass. Vor der Tür wartet auch schon eine nette Dame mit Schild in der Hand auf mich, um mich zur Limousine zu bringen. Die Fahrt ist entspannt und dauert eine knappe Stunde, was hauptsächlich am Verkehr liegt. New York City und Autos verstehen sich ungefähr so gut wie Wasser und Feuer.

Das Hotel möchte Ich mit seiner Umgebung in einem gesonderten Artikel beschreiben. Soviel kann Ich schon mal sagen: Der Ausblick ist atemberaubend und das Hotel echt Klasse, aber mehr dazu im nächsten Artikel.

Benjamin’s Steak House

Wie schon angekündigt, hatte Ich Abendessen bei Benjamin’s, einem der besten Steak Häuser in New York City. Freundlich werde Ich an der Rezeption empfangen und gefragt, ob Ich lieber an einem Tisch oder an der Bar essen möchte. Jedem, der alleine unterwegs ist kann Ich nur empfehlen an der Bar zu essen, da man sehr leicht ins Gespräch mit anderen Leuten kommt.

So habe Ich mich dann mit einem Anwalt, der Partner der zweitgrößten Anwaltsagentur der Welt ist, über europäische Politik unterhalten, während der gute Mann eine ganze Flasche Rotwein trank. Dementsprechend unterhaltsam wurde das Gespräch dann gegen Ende.

Das Steak ist fantastisch. Ich empfehle jedem Fleischfan das Rib-Eye Steak mit creamed Spinach zu nehmen. Wer möchte, kann dazu die Hauseigene Soße genießen, aber das Steak schmeckt so gut, dass man weder Salz, noch Pfeffer oder irgend eine Soße benötigt. Dazu gab’s ein Samuel Adams Lager Beer. Okay, amerikanisches Bier erfüllt gerne sein Klischee, aber dafür war’s noch ganz in Ordnung. Auch der Service ist wirklich super. Nicht übertrieben, aber sehr höflich. Das Steak kostet übrigens um die 50 Dollar und bietet damit ein super Preis/Leistungs-Verhältnis.

Eigentlich hatte Ich ja danach vor, noch in die Ides Bar im Wyth Hotel zu gehen. Leider habe Ich den Weg einfach überschätzt und war vom Tag sowieso schon geschafft. Vielleicht pack Ich’s die nächsten Tage noch. Dafür bin Ich nachts ein mal quer durch Queens gelaufen. Jedem der sich davor fürchtet kann Ich versichern, dass das mittlerweile ohne Probleme möglich ist.

Wünsche euch eine gute Zeit und bis zum nächsten Artikel,
Kevin

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