Grapevine als Startrampe zur Route 66 - Teil 1

Von Romy - USA TRAVEL am

Besonders im Jubiläumsjahr steht die Route 66 bei vielen USA-Fans ganz oben auf der Wunschliste. Doch seien wir ehrlich: Nicht jeder hat die Zeit, drei Wochen oder länger für die komplette Strecke einzuplanen. Die gute Nachricht? Du musst nicht die gesamte Route fahren, um echtes Route-66-Feeling zu erleben. Heute möchten wir euch Grapevine vorstellen - ein perfekter Auftakt für dein Route 66 Abenteuer.

Ein idealer Ausgangspunkt für kürzere Roadtrip-Abenteuer ist Grapevine in Texas. Dank der Nähe zum geografischen Mittelpunkt der Route 66 und der hervorragenden Erreichbarkeit über den Dallas Fort Worth International Airport kannst du von hier aus sowohl Richtung Westen als auch Richtung Osten in die Geschichte der berühmtesten Straße Amerikas eintauchen.

Grapevine: Der perfekte Auftakt für Dein Route-66-Abenteuer

Nach deiner Landung am Dallas Fort Worth International Airport beginnt die Reise ganz entspannt mit der Übernahme deines Mietwagens. Das historische Zentrum von Grapevine ist nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt. Hier kannst du erst einmal in Ruhe ankommen, bevor dein Roadtrip startet.

Die charmante Kleinstadt eignet sich hervorragend für eine erste Übernachtung nach dem Langstreckenflug. Zahlreiche Hotels laden dazu ein, entspannt anzukommen und sich auf die bevorstehenden Tage auf der Straße vorzubereiten, bevor du dich auf den Weg Richtung Route 66 machst.

Mit ihrem authentischen Vintage-Texas-Flair ist Grapevine wie gemacht für einen gelungenen Start. Schlendere über die historische Main Street mit ihren liebevoll restaurierten
Gebäuden, stöbere durch kleine Boutiquen und Kunsthandwerksgeschäfte oder genieße das nostalgische Ambiente der Grapevine Vintage Railroad, die mit historischen Waggons aus den 1920er Jahren unterwegs ist.

Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Harvest Hall und den letzten Besorgungen für unterwegs heißt es dann endlich: Roadtrip-Modus an und Kurs auf die Route 66!

Option West: Von Grapevine nach Santa Monica

Statue in Form eines Cowboystiefels in Amarillo Texas an der Route 66

Du möchtest spektakuläre Wüstenlandschaften, ikonische Fotospots und den Pazifik als großes Finale erleben? Dann ist die westliche Route genau das Richtige für dich.

Tag 1: Aufbruch nach Amarillo

Bevor du die eigentliche Route 66 erreichst, wartet bereits die erste klassische Texas-Erfahrung. Die Fahrt nach Amarillo führt durch typische Texastowns wie Decatur oder Wichita Falls. Weite Prärien, charmante Kleinstädte und urige Barbecue-Restaurants begleiten dich auf den rund 550 Kilometern.
In Amarillo angekommen, lohnt sich ein Besuch der berühmten Cadillac Ranch, einem der bekanntesten Fotomotive entlang der Route. Den Abend kannst du bei mexikanischen Spezialitäten, einem saftigen Burger oder klassischer amerikanischer Küche ausklingen lassen.

Tag 2 und 3: Vom Midpoint der Route 66 nach Santa Fe

Nur wenige Kilometer westlich von Amarillo erreichst du Adrian, den geografischen Mittelpunkt der Route 66. Das berühmte Midpoint-Schild ist ein absolutes Muss für ein Erinnerungsfoto.
Weiter geht es durch die Geisterstadt Glenrio, wo Texas und New Mexico aufeinandertreffen. Nach rund 450 Kilometern erreichst du Santa Fe, die älteste Hauptstadt der USA. Die Stadt begeistert mit ihrer einzigartigen Pueblo-Architektur, einer lebendigen Kunstszene, exzellenter Kulinarik und einer Vielzahl an Museen und Kulturangeboten.

Tag 4: Von New Mexico nach Arizona

Heute führt dich die Route nach Arizona. Nach etwa 550 Kilometern erreichst Du Holbrook, eine Kleinstadt voller klassischem Route-66-Charme.
Ganz in der Nähe liegen zwei Naturwunder des amerikanischen Südwestens: der Petrified Forest National Park und die farbenprächtige Painted Desert. Ein Abstecher lohnt sich unbedingt.

Tag 5 und 6: Die schönsten Abschnitte Arizonas

Zwischen Holbrook und Kingman erwarten dich auf rund 400 Kilometern einige der reizvollsten Landschaften der Route 66. Die rot schimmernden Felsen, endlosen Weiten und kleinen historischen Orte sorgen für echtes Roadtrip-Feeling.
Ein perfekter Zwischenstopp ist Flagstaff, die lebendige Universitätsstadt am Fuße der San Francisco Peaks. Nicht umsonst wird sie auch als "City of 7 Wonders" bezeichnet.
In Kingman angekommen, spürst du den historischen Charakter einer alten Eisenbahnstadt. Außerdem gilt die Stadt als Tor zum Grand Canyon. Wenn du etwas mehr Zeit mitbringst, solltest du dir einen Ausflug zu dieser gewaltigen Naturattraktion nicht entgehen lassen.

Tag 7: Finale am Pazifik

Die letzte Etappe führt dich entlang des Mojave National Preserve Richtung Kalifornien. Auf dem Weg liegen zahlreiche Route-66-Klassiker, darunter San Bernardino und das Route 66 Museum in Victorville.
Schließlich erreichst du das große Ziel: den Santa Monica Pier. Mit Blick auf den Pazifik und dem berühmten "End of the Trail"-Schild endet deine Reise dort, wo die Route 66 seit Generationen ihren legendären Schlusspunkt findet.

Belibt dran für Option Ost: Von Grapevine nach Chicago

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